Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach

VORWORT

Auf dem Schluchtweg entlang des Gnoppnitzbaches betritt der Wanderer Boden, der von Eis und Wasser geschaffen und in historischer Zeit von den Bauern für die Holzbringung genutzt wurde.

Um die Ausgestaltung des Grabenweges haben sich Kurt Moser und sein Team verdient gemacht. Was der Besucher schätzt: Gestaltung permanent!

Text: Kurt Moser

 

ANFAHRT mit Auto oder Zweirad

Der Autofahrer findet eine schattige Möglichkeit in der Allee des Oberen Dammweges.

Biker können Ihre Zweiräder vor dem Schluchtenportal abstellen und versperren.

EINGANSPORTAL

Eine Panoramatafel bietet dem Besucher eine gute Übersicht über sämtliche Erlebnisstationen und über den Verlauf des kleinen und großen Rundweges. Die Begehung geschieht auf eigene Gefahr, Wanderschuhe sind empfehlenswert.

An heißen Sommertagen tauchen Sie ein in die Kühle des Schluchtklimas und wandern der Energie des strömenden Wassers entgegen.

KORNMÜHLE

Einige Gehminuten vom Portal entfernt, begrüßt Sie die Kornmühle. Nach alten Vorlagen gebaut, dreht sich das Mühlrad, ein Wellenbaum überträgt die Kraft auf die Mahlsteine.

MEDITATIONSPLATZ

Ausgetestet von der diplomierten Radiästhetin Melitta Messner und als Kraftplatz empfohlen!

Lehnen Sie sich an einen Baum und fühlen Sie, wie Ruhe und Entspannung in Ihren Körper einkehren!

KNEIPP - PLATZ

Im Storchengang durchs seichte Wasser des Talsperrenbodens!

Am Kneipppfad erforscht man die Fußreflexzonen.

Die Nymphe schaut sittsam zu.

Näheres auf der Kneipptafel. SCHAUTAFELN für Flora und Fauna

Wer über sich über die Schluchtflora informieren und historisches über Holzbringung und Fuhrleutdasein erfahren möchte. Schautafeln geben Auskunft!

STUFENSTEIN und Tümpfe

Auf dem Stufenstein finden Sie eines der romantischsten Fotomotive oder Sie verwenden ihn als „Malerstein“ und malen Ihr Romantikmotiv wie Bob Ross.

KINDERSPIELPLATZ, Wigwam

Sollten Ihre Kids im „Indianer-Alter“ sein, der Wigwam wird sie begeistern.

Beim Zapfenwerfen können auch Sie Ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen.

SCHERMWAND mit Fuhrleutgeschichte

Schon immer fanden Arbeitsleute unter dem Felsvorsprung Schutz vor Unwettern, heute lagert dort altes Fuhr- und Handwerksgerät und wirft Fragen auf.

Ein KRAFTPLATZ anderer Art

Spätestens jetzt werden Sie Ihre Kids nicht vom Klettern abhalten. Währenddessen können Sie Ihre Kräfte als Gewichtheber probieren.

In der Krafthütte können Sie sich erholen und mit einem Schluck vom Kraftbrunnen Ihren Wasserverlust auftanken.

BUTTERBRÜNDL und 8 Meter Abschlusssprung

Wenn Sie beim Butterbründl einen Blick in den Wildbach werfen und dort Wesen in Schutzanzügen 8 Meter in die Tiefe springen sehen, sind es Canyoning Sportler, die hier Ihren Abschlusssprung tätigen.

FUHRLEUTHÜTTE, (Kletterstein, Ulmenbuch, Eisbründl, Forellenschauteich)

Bei der Fuhrleuthütte machen Sie Jausenrast. Im Schauteich kann man Forellen beobachten, im Ulmenbuch blättern und sich am Kletterstein vergnügen. Kurt könnte Ihnen erklären, wie das Eisbründl zu seinem Namen kam.

Bisher war es ein leichter Spaziergang, nun wird es etwas anspruchsvoller.

FUCHSREIDNWEG; Haselböden

Bei der Fuchsreidnbrücke wechselt der Weg auf die linke Seite des Baches. Der Wanderer erreicht nach 10 Gehminuten die 12 Meter hohe Fuchsreidnsperre, überquert den Vorderen Haselboden und gelangt über den Vorderen Haselbodensteg wieder ans rechte Bachufer. Vorbei bei den 2 Haselbodensperren erreicht man über den „Hinteren Haselbodensteg“ wieder das linke Bachufer. Von hier sind es nur noch wenige Minuten zum Villacher Tor.

VILLACHER TOR

Ursprünglich ein Holzkasten von Strafgefangenen aus Villach errichtet.

MÜHLBODEN

Hier in 980 Meter Seehöhe, auf dem Mühlbodenplatz, stand um die Wende des 19. - 20. Jhdts. die Unterkunft für die Arbeiter des Hochwasserschutzbaues.

Hier münden auch Bacherbach und Plattgrabenbach, deren Wasserkraft bis ins 20. Jhdt. 4 Wasserräder angetrieben hat.

GSTEMER

Ab dem Mühlboden ein 15-minütiger Anstieg zum Anwesen vlg. Gstemer. Bis zum Bergbauernmuseum durchwandern Sie Rodungsinseln der Bergbauernsiedlung Gnoppnitz. Das kärgliche Leben, die Mühen und die handwerklichen Fähigkeiten der Bergbauern sind hier dokumentiert; im ehemaligen Schulhaus der einklassigen Volksschule Gnoppnitz.

EINKEHR im Alpengasthaus Edelweiß

Sie stehen hier in 1.100 Meter Seehöhe, haben 460 Höhenmeter durchwandert und können sich nicht vorstellen, dass der Gletscher zur Zeit der Inlandvereisung bis zu Ihnen gereicht hätte.

Nun können Sie Ihre wohlverdiente Stärkung und den Panoramablick genießen.

GEHZEITEN:

Bis zur Fuhrleuthütte 30 Minuten, Begehung auch mit Kinderwagen möglich.

Ab hier bis zur Abzweigung.

Kleine Wanderrunde 5 km ca. 45 Minuten.
Weitere 45 Minuten bis zum Bergdorf Gnoppnitz.
Große Wanderrunde 10 km.
Für den Rückweg nach Greifenburg benötigen Sie per Fuß 1 Std.

 

Kurt und sein Arbeitsteam „Aktionsgemeinschaft Wassererlebnisweg Gnoppnitzbach“ wünschen Ihnen bleibende Eindrücke, Spaß und Erholung bei der Durchwanderung des Wassererlebnisweges Gnoppnitzbach – Greifenburg.

Hier finden Sie die interaktive Karte des Wassererlebnisweges Gnoppnitzbach